Infos zum Spiel:
Ketterer-Sick,Mangei,v. Oppunkovski(Lay)-Frauhammer,Zimmermann(Richter),J.Kelp, D.Kelp,Sarialtin-Richert, Wentz
Tore:
0:1 für PSV
1:1 J.Kelp
1:2 für PSV
2:2 Richert
3:2 J.Kelp
Die erste Halbzeit begann schlepend. Beide Teams kamen noch nicht so richtig ins Spiel, als Alexander Richert nach 5 Minuten mit einer grandiosen Flanke von Georg Wentz bedient wurde. Richert verpasste den Ball ganz knapp und der Polizei-Sportverein konterte sofort. Nach einem Seitenwechsel waren Christian Richter und Simon v. Oppunkovski nicht richtig bei ihrem Mann. Einer von diesen schiebte quer rüber zu einen anderen PSV-ler, der eiskalt über den herauslaufenden Keeper Robert Ketterer, der keine Chance hatte, zum 1:0 verwandelte. Der SVE ließ sich jedoch nicht hängen und kämpfte verbissen um den Ausgleich. In der 20. Minute bekam Ali Sarialtin den Ball, lief auf der rechten Außenseite bis an die Grundlinie und flankte auf den hereinrennenden Julian Kelp, der den Ausgleich "sau" cool klar machte. Bis zum Halbzeit pfiff des Schiedsrichters passierte nicht mehr viel und die Teams gingen mit einem 1:1 in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann so, wie die erste geendet hatte: Mit Druck von Ebnet. Wiederum hatte Alexander Richert die Chance zum Führungstreffer, doch er vergab sie abermals kläglich. In der 50. Minute kam der Ball in den Strafraum des SVE. Toni Mangei konnte ihn für sich gewinnen, doch schoss dann Alexander Richert an, als danach sich wiederum ein PSV Spieler den Ball erkämpfte. Toni Mangei und Wolfgang Frauhammer gingen beide zum Ballführenden, der sich durch sie hindurch quetschen wollte, dann jedochn zu Boden fiel; der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den der PSV souverän verwandelte. Nun stand es 1:2 aus Sicht von Ebnet und das Selbstvertrauen schwand langsam. Viele Bälle kamen jetzt durch die Abwehr durch, was Günther Hasenfratz dazu verleitete mehrmals auszuwechseln. Danach fing sich der SVE wieder und spielte wieder besser. Als Alexander Richert in der 60. Minute allein auf das Tor zurannte, wurde er vom Keeper des PSV durch ein böses Foul gestoppt. Alle Spieler des SVE waren sich sicher, dass es Strafstoß und die Rote Karte für den Torwart geben würde. Doch der Schiedsrichter entschied auf Freistoß und Gelb für den PSV-Goalie, was keiner von den SVE-Spielern so richtig verstand. Also gab es Freistoß: Georg Wentz lief an, schoss und der Ball wurde auf der Linie geklärt. Doch die Szene war noch nicht vorbei: der Ball kam zuerst zu Julian Kelp, der den Ball nicht unter Kontrolle bekam, dann zu Alexander Richert, der den Ball ins Tor schoss. Ebnet verkürzte auf 2:2. Georg Wentz holte sich danach eine unerklärliche Gelbe Karte ab, weil er einen PSV-ler abgeschossen hatte, der ihm in den Pass zum Anstosspunkt gesprungen war. Jetzt war der Kampfgeist wieder da, 5 Minuten vor Schluss. Zu spät vielleicht? Der SVE war da anderer Meinung. Es wurde unerbittlich bis zum Ende gekämpft. 1 Minute vor Schluss kam der Ball nochmal in den Strafraum des PSV. Ein Gewußel, bei dem niemand so richtig die Überischt behielt, außer Julian Kelp, der den Ball traf. Dieser kullerte seelenruhig in das Tor des Gegners. Ein lauter Jubel brach aus, denn 30 Sekunden danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Eine kämpferisch starke Leistung lieferte der SVE an diesem Samstagnachmittag ab und sicherte sich somit den 7. Tabellenplatz.
Bester Mann auf dem Platz war Julian Kelp, der durch 2 Treffer den Sieg für Ebnet klarmachte. Auch der Keeper Robert Ketterer machte ein souveränes Spiel und blieb ohne einen einzigen Fehler.Dagegen spielte Simon von Oppunkovski nicht sehr gut, da er fast nie bei seinem Mann war und er das erste Gegentor verschuldetet.